AKTUELL

NippleJesus – ein Theaterstück
von Nick Hornby

 

Türsteher Dave (Gilles Tschudi) soll in seinem neuen Job als Museumsaufsicht ein ganz besonderes Kunstwerk bewachen: «NippleJesus», eine Darstellung von Jesus am Kreuz. Bei näherer Betrachtung erkennt er den Grund für die strengen Sicherheitsmassnahmen. Das Werk ist eine Collage weiblicher Brustwarzen, die aus Pornoheften ausgeschnitten wurden. Das schockiert zunächst auch Dave und er erledigt seinen Auftrag mit enormem Widerwillen. Als er allerdings die Künstlerin persönlich kennenlernt, findet er ganz neue Zugänge und bald beginnt er sogar, das Kunstwerk gegenüber den empörten Betrachtern zu verteidigen. Als das Exponat bei einem Anschlag zerstört wird, nehmen die Dinge eine überraschende Wendung.

Mit dem Theatermonolog „NippleJesus“ stellt der britische Bestsellerautor Nick Hornby («Fever Pitch», «High Fidelity», «About A Boy») den zeitgenössischen Kunstbetrieb und unseren subjektiven Blick auf Kunst gewohnt hintersinnig infrage. Das Stück ist ein humorvolles Plädoyer für die Freiheit der Kunst und gleichzeitig eine Einladung an jeden, sich mit den ewigen Fragen nach dem was Kunst ist und was sie will und soll auseinanderzusetzen und seinen ganz eigenen Zugang zu finden.

SPIELDATEN 2022

08. Mai 2022 – Kunstraum Kreuzlingen – 18 Uhr

01. Mai 2022 – Galleria il Tesoro Altdorf – 15 Uhr

 

30. April 2022 – Museum Bruder Sachseln Obwalden – 19.30 Uhr

 

24. Januar 2022 – Anna Göldi Museum Ennenda – 19 Uhr

23. Januar 2022 – Zimmermannshaus Brugg – 19 Uhr 

22. Januar 2022 – Kunsthaus Interlaken – 20.30 Uhr

20. Januar 2022 – Kunstmuseum Liechtenstein – 18 Uhr

SPIELDATEN 2021

21. November 2021 – Dreiländermuseum Lörrach – 18 Uhr

 

20. Oktober 2021 – Kunstraum Baden – 20 Uhr

11. Oktober 2021 – Alte Fabrik Rapperswil – 20 Uhr

10. Oktober 2021 – Zeughaus Teufen – 19 Uhr

06. Oktober 2021 – Nidwalden Museum – 18.30 Uhr

02. Oktober 2021 – Tell-Museum Bürglen – 20 Uhr

 

30. September 2021 – Kunstmuseum St. Gallen – 19 Uhr

28. September 2021 – Kunstmuseum Winterthur – 19 Uhr

25. September 2021 – Kunsthaus Pasquart Biel – 18.30 Uhr

24. September 2021 – Kunsthaus Pasquart Biel – 18.30 Uhr

22. September 2021 – Zeughaus Teufen – 19 Uhr

19. September 2021 – Kunstmuseum Winterthur – 17 Uhr

18. September 2021 – Kunstmuseum Winterthur – 17 Uhr

SCHAUSPIELER: GILLES TSCHUDI

Gilles Tschudi wuchs zweisprachig (deutsch und französisch) in Basel auf. Er besuchte die Schauspielakademie Zürich und ist seit den 1970er Jahren als Theaterschauspieler und später auch als Filmschauspieler engagiert, sowohl im deutsch- wie auch im französischsprachigen Raum. Er war lange Jahre Mitglied des Ensembles des Theater Neumarkt in Zürich. Er spielte ausserdem an renommierten Theaterhäusern, wie dem Schauspielhaus Zürich, der Comédie de Genève und vielen weiteren. Einem grösseren Schweizer Publikum bekannt wurde Tschudi durch seine Rolle als Bösewicht Michael Frick in der Fernsehserie Lüthi und Blanc (1999-2007) und durch seine Verkörperung des UBS-Chefs Marcel Ospel in Grounding – die letzten Tage der Swissair (2006). Gilles Tschudi engagiert sich für die Schweizer Kultur und ist im Patronatskomitee von ART-TV, dem Schweizer Kulturfernsehen im Netz. Seit letzten Herbst ist er unter anderem im Fauteuil Theater in Basel als HD Läppli zu sehen.

REGIE: JULIA HEINRICHS

 

Julia Heinrichs lernte zunächst in Paris bei «Avant Scéne» Maskenbildnerei und bei Jacques Lecoq Körpertheater. Später wurde sie zur Werbekauffrau ausgebildet & liess sich während des Studiums zur Diplompsychologin und Forensikerin zum Coach & zur Trainerin ausbilden. Als Regieassistentin und Abendspielleitung am Schauspielhaus Zürich arbeitete sie u.a. mit Peter Brook und Peter Zadek zusammen. Seit über zehn Jahren ist sie als freie Regisseurin an verschiedenen Staats-, Stadt- und Landestheatern, wie dem Staatstheater Meiningen, dem Theater Kiel, dem Pfalztheater Kaiserslautern und dem Schauspielhaus Zürich, tätig. Auf verschiedenen Festivals, wie z.B. dem „Spieltriebe-Festival“ in Osnabrück, dem Theatertreffen der Jugend NRW (Nominierung Westwindpreis), dem „Angstfreifestival“ in Stendal und den „Sächsischen Theatertagen“ waren Inszenierungen von ihr eingeladen.

Mit freundlicher Unterstützung von:

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